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Die vierzigjährige Erinnerung an Kaffee und seine überraschenden islamischen Ursprünge

Die vierzigjährige Erinnerung an Kaffee und seine überraschenden islamischen Ursprünge

Die Geschichte dieser schwarzen Perle, die von den Dhikr-Nächten jemenitischer Derwische bis zu den europäischen Palästen reicht.

14. November 2025
2 Min.

Rauch aus dem Jemen: Das Geheimnis der Sufis

Obwohl Geschichtsbücher sagen, dass die Kaffeebohne aus Äthiopien stammt, waren es jemenitische Derwische, die sie in ein Getränk verwandelten. Mitglieder des Schadhili-Ordens zerstampften und kochten Kaffeebohnen, um während langer nächtlicher Dhikrs und Tahajjud-Gebete nicht dem Schlaf zu erliegen. Zu dieser Zeit wurde Kaffee 'schwarze Perle' genannt und war ein Symbol spiritueller Wachheit. Sogar das Wort 'Kaffee' stammt von arabischen Wurzeln ab, die 'Vergnügen bereiten, Appetit zügeln' bedeuten. Als Kaffeehäuser erstmals gegründet wurden, waren es Orte, die als 'Lesehäuser' fungierten, wo die Gemeinde, die die Moschee verließ, über Wissenschaft und Literatur diskutierte. Kaffee war also von Anfang an im Zentrum der Sozialisierung und Spiritualität.

Europas Prüfung mit Kaffee

Lassen Sie uns eine interessante Anekdote teilen: Als der Kaffee zum ersten Mal nach Europa kam, stieß er auf große Ablehnung seitens der Kirche. Er sollte verboten werden, weil er ein 'muslimisches Getränk' war, und wurde sogar als 'Erfindung des Teufels' abgestempelt. Als Papst Clemens VIII. jedoch den Kaffee probierte und ihn sehr mochte, scherzte er: 'Dieses Teufelsgetränk ist so lecker, dass wir es taufen und zu einem christlichen Getränk machen sollten' und hob das Verbot auf. Heute haben die Kaffeesäcke, die die Osmanen vor den Toren Wiens zurückließen, die europäische Kaffeekultur begründet. Der Vorfahre dieser Espressos, die heute in Venedig oder Paris getrunken werden, ist also die Tasse unserer jemenitischen Derwische. Eine Tasse Kaffee ist eigentlich eine Brücke zwischen Zivilisationen.

"Sie kennen diesen duftenden Kaffeegeruch, der uns morgens weckt und Freundeskreise aufheitert... Haben Sie jemals darüber nachgedacht, woher dieses 'schwarze Sorbet' in unser Leben getreten ist? Eigentlich dampft in Ihrer Tasse nicht nur ein Getränk, sondern eine jahrhundertelange Tradition von Gottesdienst und Gespräch."

Fazit

Obwohl Kaffee in den staubigen Seiten der Geschichte als 'muslimischer Wein' bezeichnet wird, ist er eigentlich das schönste Werkzeug der Wachheit, das Muslime der Welt geschenkt haben. Diese wunderbare Bohne, die von jemenitischen Sufis entdeckt wurde, um während der Nachtgebete wach zu bleiben, ist heute für die ganze Welt unverzichtbar geworden. Wenn Sie das nächste Mal diese Tasse in die Hand nehmen, denken Sie nicht nur, dass Sie Koffein zu sich nehmen. Erinnern Sie sich daran, dass es ein Vorwand für Gespräche ist, an die Tiefe in dem Sprichwort 'Das Herz will weder Kaffee noch Kaffeehaus, das Herz will Gespräch, Kaffee ist ein Vorwand'. Vergessen Sie nicht, für diesen Segen dankbar zu sein, der Freundschaften stärkt und Sorgen lindert. Los, machen Sie sich jetzt einen schaumigen türkischen Kaffee und versinken Sie in Kontemplation.

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